Aug
5

Cecelia Ahern – Ich hab dich im Gefühl

Joyce hat gleich mit zwei schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen:

Bei einem Unfall verliert sie ihr ungeborenes Baby und dann geht auch noch ihre Ehe in die Brüche. Während sie versucht, mit ihrem Verlust fertig zu werden, hat sie mit einem seltsamen Rätsel zu kämpfen – seit dem Unfall hat sie plötzlich Erinnerungen, die nicht die ihren sind, spricht fremde Sprachen und interessiert sich plötzlich für Architektur…

… warum fühlt sie sich plötzlich mit einem wildfremden Menschen so verbunden? Könnte man daraus nicht eine Lovestory basteln?

Cecilia Ahern hat das in ihrem neuesten Roman zwar versucht, gelungen ist ihr das aber leider nicht wirklich… War sehr sehr enttäuscht, weil ich mal wieder große Erwartungen in meine Lieblingsautorin gesetzt habe, die leider nicht erfüllt worden sind. Zumal auf dem Buch auch noch so ein Aufkleber mit der Aufschrift “schönste Lovestory seit P.S. I love you” angebracht war. Dieses Buch kann man nicht annähernd mit dem damaligen Meisterwerk vergleichen.

Der Roman liest sich anfangs wie eine Werbung für´s Blutspenden, geht dann über in ein ziemlich lang gezogenes hin und her und versucht dann in einer beginnenden Liebesgeschichte zu enden. Das Einzige, was mich in dieser Geschichte wirklich berührt hat, war die liebevolle Beziehung von Joyce zu ihrem Vater, die mich auch manchmal zum Schmunzeln gebracht hat.

Muss leider sagen, dass “Ich hab dich im Gefühl” bisher der erste Roman von Ahern ist, den ich nicht sofort weiterempfehlen würde. Vielleicht hätte es mir aber gefallen, wenn ich nicht die Vorgänger gekannt hätte, aber so bin ich wohl mit zu großen Erwartungen rangegangen. Leider nur 2,5 von 5 Sternen…

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