Archive for 'gereist'

6
Okt

Toskana 2010 – Tag 3

Ich schäme mich, dass ich jetzt erst wieder zum Schreiben komm. Aber es ist viel los bei mir in letzter Zeit…

Also, ich kram jetzt mal in meinen Erinnerungen….

Weiter ging es am dritten Tag zu unserem 2. Hotel ganz im Süden der Toskana beinahe an der Grenze zu Umbrien. Die Fahrt gestaltete sich abenteuerlich, weil wir unbedingt diese berühmte Straße finden wollten, die auf so vielen Postkarten abgebildet ist. Wir wollten da hin, unser Navi wollte dort hin. Das war ein ganz schöner Kampf, der uns unter anderem oft über solche tollen Straßen fahren ließ (kein Einbahnstraßenschild zu sehen)

Der Weg nach dort unten war eigentlich ja unser Ziel und irgendwann haben wir dann auch die tolle Straße gefunden:

Das Hotel war uns dann fast einen Tick zu Schickimicki… Dafür war aber die Aussicht aus dem Zimmer total schön:

Abends haben wir den kleinen Ort Chiusi besucht. Der zwar klein ist, aber trotzdem einen Dom hat. Dort haben wir richtig typisch toskanisch und lecker gegessen…. Mehr gibt´s von diesem Tag eigentlich nicht zu erzählen. Durch die lange Fahrt haben wir hauptsächlich viel von der Gegend gesehen… aber genau dafür fährt man ja auch in die Toskana, wegen der wunderschönen Landschaft!

19
Aug

Toskana 2010 – Tag 2

Am zweiten Tag ging es in aller frühe nach dem leckeren Frühstücksbuffet auf nach San Gimignano. Einem wirklich wundervollen Städtchen, zu erreichen nach einer (vor allem für Phil) sehr spaßigen Auffahrt. Das Wetter war an dem Tag ein bisschen zickig, so dass wir, als das größte Gewitter anstand und sich die Luft stark abkühlte in einer Pizzaria aufgewärmt hatten. Dort trafen wir die unfreundlichste Bedienung unserer Reise an. Grade, dass sie uns die Minestrone nicht auch wie das Besteck und die Wasserflasche auf den Tisch geknallt hatte… Leider hatten wir unsere Jacken im Auto gelassen, so dass wir die restliche Stadtbesichtigung leicht fröstelnd fortsetzen mussten. Aber wie gesagt, die Stadt ist wunderschön und ich lass ein paar Bilder für sich sprechen:

Sehr aufgefallen sind uns die vielen Keramikläden. Die suche nach schonen, erschwinglichen Pastatellern blieb aber leider noch erfolglos.

Später ging es weiter nach Volterra, einem nicht weniger schönen Ort.

Dieser Ort wird mir immer in ganz besonderer Erinnerung bleiben, weil sich hier Phils und mein Familienstand ein wenig verändert hat :-)

16
Aug

Toskana 2010 – Tag 1

hiermit startet mein alljährlicher kleiner Urlaubsbericht. Wir sind schon seit Donnerstag wieder daheim, ich musste mir allerdings erst ein paar Tage Ruhepause gönnen…

Los geht´s

Wir fuhren mit dem City-Night-Liner von München nach Florenz. Abfahrt in München war gegen 21 Uhr. Ankunft in Florenz gegen 7:30 Uhr. Die Fahrt war schrecklich. In einem 6er-Abteil zusammen mit 4 Halbwüchsigen, die unterwegs waren ins Feriencamp. An Schlaf war kaum zu denken. Um so schockierter war ich nach der Reise, über welche Themen sich 15-Jährige bereits den Kopf zerbrechen. Ich kam mir alt vor. War aber gleichzeitig unheimlich froh, das alles in meiner Jugend nicht mitgemacht zu haben. Ich hoffe, dass meine Kinder mal an die richtigen Freunde geraten und niemals als uncool bezeichtnet werden, wenn sie noch nicht gekifft haben oder ihnen beim Kiffen schlecht wird… Wie gesagt. Die Fahrt war weder ruhig noch angenehm.

Dementsprechend geschafft sind wir in den frühen Morgenstunden in Florenz angekommen. Nichts hatte offen. Kein Cafè, keine Toilette. Wir konnten die Bushaltestellte nicht finden, an der der Airportshuttle hielt (unseren Mietwagen sollten wir am Flughafen abholen). So sind wir also relativ genervt durch Floreznz getrottet. Durch das frühe Licht entstanden allerdings schon einige nette Bilder.

Den Dom haben wir auch von außen bewundert, da wir uns nicht schon wie viele andere zwei Stunden vor Öffnung in die Schlange der wartenden Touristen stellen wollten blieb es beim “von außen bewundern”

Hübsch ist das Ding allemal.

Außerdem gab es große nackte Männer (und Pferde)

Als wir endlich am Flughafen angekommen sind und unseren kleinen Flitzer

in Empfang genommen hatten, ging es zu Hotel Nummer 1

nur einige Kilometer von Florenz entfernt in den kleinen Ort namens Montelupo.

Ein kleines süßes ehemaliges Kloster. Wir waren begeistert.

Nachdem wir den Nachmittag erschöpft am Pool verbracht hatten, ging es Abends noch ein bisschen auf Entdeckungstour. Gelandet sind wir oben am Berg bei einer kleinen Kirche mit angrenzendem Friedhof und viiiiiiieeeeeelen Weinbergen. Wunderschön dort.

Nach einem tollen Abendessen in dem Hotelrestaurant sind wir todmüde ins Bett gefallen.

20
Aug

Aachen, Köln und Brüssel

Bin dann ab morgen mal 4 Tage weg.

Wir wollen Phils Bruder in Aachen besuchen… Lange Fahrt, vor der mit jetzt schon graut.

Da Aachen nur einen Katzensprung von Köln entfernt liegt, wollen wir dorthin natürlich auch einen Abstecher machen.

Und da Aachen nur ein paar Tigersprünge von Brüssel entfernt liegt, fänd ich schön mir auch dort den angeblich schönsten Marktplatz Europas anzuschauen.

Zurück komm ich wohl kugelrund. In Aachen hat Lindt seinen Werksverkauf, in Köln wollen wir uns das Schokoladenmuseum anschauen und in Belgien gibt es sowieso gute Pralinen… jamjam

10
Jul

Urlaub in Cala Ferrera – Mallorca – Das Fazit

  • Der Urlaub war toll!
  • Nur Frühstück hätte auf jeden Fall gereicht statt der Halbpension. Wenn man so viel unterwegs ist wie wir, will man nicht jeden Abend zur Essenszeit im Hotel sein müssen.
  • Man braucht kein Spanisch. Deutsch und englisch reichen völlig aus. Der Rest geht mit Hand und Fuß. Wir hätten uns ein bisschen mehr ursprüngliches Mallorca gewünscht, aber dafür waren wir in viel zu touristischen Orten. Über ein “Hola” oder ein “Gracias” freut sich aber bestimmt jeder.
  • Gerne würde ich nochmal auf diese Insel fliegen! vielleicht in ein paar Jahren. Dann aber auf jeden Fall in den Westen, da dieser für uns noch ganz unbekannt ist.
  • Um ruhige Strände zu finden muss man viel Geduld und gutes Schuhwerk mitbringen.
  • Sonnencreme ist eines der wichtigsten Dinge zum Mitnehmen.
  • Sangria muss nicht nochmal sein.
  • Besonders in den Touristenorten aufpassen! Die Preise in den Speisekarten sind teilweise ohne Steuer angegeben.
  • Mit etwas Geduld findet man tolle Flecken und Orte auf der Insel.
  • Ein Mietwagen ist unbedingt zu empfehlen. Am Besten schon vor Abreise buchen. Wir hätten das Auto auch gerne noch einen Tag länger brauchen können.
  • Da ich noch nie richtig am Meer war, hat mich das Wasser dauerhaft fasziniert… so klar! Eine so tolle Farbe! Man konnte fast immer bis zum Grund sehen. Beim Tauchen besser Augen, Nase Mund und Ohren zu.
  • Bis auf das Meerwasser ist in Mallorca nichts zu salzig.
  • Man kann nicht genug Kleidung zum wechseln mitnehmen, wenn man ständig alles durchschwitzt.
  • Liegen am Strand kosten viel Geld (11 – 16 Euro zwei Liegen und ein Schirm pro Tag), rentiert sich also nur ab mehreren Stunden.
  • Man sollte keine Angst vor schnellen steilen Straßen haben.
  • Flip Flops sind für das Cap de Formentor nicht geeignet. Man sollte festes Schuhwerk tragen.
  • Man sollte sowieso gute Schuhe mitnehmen, wenn man viel sehen will.
  • Kein Geld am Bankautomat abheben. Wenn möglich genügend mitnehmen. Hat uns pro Abhebevorgang 10 Euro Gebühren gekostet.
  • Das Essen in den Restaurants war immer lecker und die Bedienungen waren immer freundlich.
  • Bei Nacht zu fliegen ist toll. Palme sieht bei Nacht beleuchtet einfach schön aus.
  • Ich würde jederzeit wieder hinfliegen!!!
  • Adios!
9
Jul

Tapas – Teil 8

Heute war schon der Tag der Abreise *heul*

Zum Glück sind wir erst gegen halb 7 Uhr Abends vom Hotel abgeholt worden, so dass wir noch fast einen ganzen Tag vor uns hatten. Diesen haben wir noch genutzt mit viel Relaxen am Meer, Eis und leckere Spare Ribs (bzw. Salat) zu essen und ich besonders um wenigstens ein Mal beim Minigolf zu gewinnen (jipiiee!)

Es war auf jeden Fall nochmal ein gelungener Nachmittag um Abschied von der schönen Insel zu nehmen. Dieser Abschied ist uns mal wieder wahnsinnig schwer gefallen… hätte gerne noch ein paar Tage dran gehängt…

Fazit folgt noch…

8
Jul

Tapas – Teil 7

An unserem Vorletzten Tag haben wir vormittags erstmal am Pool relaxt und die Hitze über uns ergehen lassen. Es waren beinahe tropische Temperaturen. Zum Glück wehte immer ein laues Lüftchen, was für ein bisschen Abkühlung sorgte.

Nachmittags hatten wir geplant, mit dem Starfish Glas-Bottom-Boat eine Erkundungstour nach Cala Figuera zu unternehmen. Die Tour dauerte drei Stunden und man konnte am Boden des Bootes Fische beobachten.

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7
Jul

Tapas – Teil 6

Letzter Tag mit dem Auto… dabei hatten wir uns schon richtig gut angefreundet mit dem Kleinen. Hat uns aber auch treue Dienste geleistet!

Nach dem Frühstück (ach ja, zum Frühstück: reichhaltiges Buffet mit allem was man morgens so braucht oder auch nicht. Sehr englisch ausgelegt. Jedenfalls gibt´is bei uns morgens keinen Bohneneintopf oder fettige Würstchen. Auch sehr süß… die Säfte konnte man nicht trinken, weil zu süß. Bleibt noch Wasser, Milch und Kakao. Aber insgesamt ganz ok)

Also, nach dem Frühstück sind wir aufgrund meiner gesunkenen körperlichen Leistungsfähigkeit (hab mir von der Klimaanlage im Auto einen ausgewachsenen Schnupfen geholt) erst einmal einen halben Tag an den Strand Cala Sa Nau. Diesen hatten wir schon einen Tag vorher auf einer kleinen Erkundungstour entdeckt. Dort haben wir Relaxt und viel gelesen und ich hab mit einen gepflegten Sonnenbrand rechtsseitig geholt (als ich eingeschlafen bin, war da noch Schatten!) Dieser hat sich zum Glück größtenteils in Bräune verwandelt.

Nachmittags haben wir dann den Süden Mallorcas erkundet. Dort ging´s zuerst wieder Bergauf zu dem Kloster Sant Salvador. Der Anfahrtsweg hat wieder eine Menge Spaß gemacht

Größere Kartenansicht

Gut war, dass entsprechende Schilder am Gipfel und Fuß des Berges mit bestimmten Uhrzeiten verhindern, dass sich zwei Busse auf dieser Strecke entgegenkommen. Dann wird es nämlich zu eng…

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6
Jul

Tapas – Teil 5

Ein weiterer Tag mit unserem Mietwagen beginnt. Wir können nur Positives über das Auto berichten.

Heute war die große Tour zum Cap de Formentor (der nördlichste Punkt Mallorcas mit einer grandiosen Aussicht und einem spaßigen Anfahrtsweg) geplant.

Wir sind also so gen Norden gereist und wollten halten wo es uns gefällt. Gefallen hat uns die kleine Stadt Capdepera ganz gut, weil uns schon von weitem ein Berg mit einer beeindruckenden Burg begrüßt hatte. Den Weg dort hinauf galt es zu Fuß zurück zu lagen. Der Ausblick hat die Mühe gelohnt.

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5
Jul

Tapas – Teil 4

Am nächsten Tag hatten wir zum ersten Mal unseren Mietwagen. Diesen hatten wir schon hier über das Reisebüro gebucht. Das Ganze begann ziemlich abenteuerlich. Zu unserem Hotel kam jemand von der Mietwagenfirma mit einem Auto und meinte, wir sollen einsteigen. Wir dachen halt, er will uns vielleicht etwas zu dem Auto erklären. Dann fuhr er los und wir dachten halt, er will uns zeigen, dass das Auto auch fährt und die Bremsen funktionieren usw. Er fuhr und fuhr und fuhr und wir dachten, da finden wir nie mehr zurück. Dann fuhr er immer weiter in den nächsten Ort (aufgrund der vielen Einbahnstraßen zieht sich dort eine Luftlinie von 500 Metern schonmal auf 2 Kilometer fahrt hinaus) und wir dachen, wir werden jetzt vielleicht entführt (Kommunikation mit dem Fahrer war schon möglich, aber wir wollten ja nicht wie Idioten dastehen). Plötzlich fanden wir uns in der Tiefgarage der Mietwagenfirma wieder und erhielten unser “richtiges” Auto. Einen kleinen ganz handlichen Polo. Jetzt hieß es, zurückfinden zum Hotel. Ohne Karte (Gott sei dank hat von uns beiden wenigstens der Phil eine anständige Orientierung). Nun, es hat geklappt! Jetzt konnte unsere Inselerkundung auf eigene Faust losgehen!

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