Archive for 'gereist'

20
Aug

Aachen, Köln und Brüssel

Bin dann ab morgen mal 4 Tage weg.

Wir wollen Phils Bruder in Aachen besuchen… Lange Fahrt, vor der mit jetzt schon graut.

Da Aachen nur einen Katzensprung von Köln entfernt liegt, wollen wir dorthin natürlich auch einen Abstecher machen.

Und da Aachen nur ein paar Tigersprünge von Brüssel entfernt liegt, fänd ich schön mir auch dort den angeblich schönsten Marktplatz Europas anzuschauen.

Zurück komm ich wohl kugelrund. In Aachen hat Lindt seinen Werksverkauf, in Köln wollen wir uns das Schokoladenmuseum anschauen und in Belgien gibt es sowieso gute Pralinen… jamjam

10
Jul

Urlaub in Cala Ferrera - Mallorca - Das Fazit

  • Der Urlaub war toll!
  • Nur Frühstück hätte auf jeden Fall gereicht statt der Halbpension. Wenn man so viel unterwegs ist wie wir, will man nicht jeden Abend zur Essenszeit im Hotel sein müssen.
  • Man braucht kein Spanisch. Deutsch und englisch reichen völlig aus. Der Rest geht mit Hand und Fuß. Wir hätten uns ein bisschen mehr ursprüngliches Mallorca gewünscht, aber dafür waren wir in viel zu touristischen Orten. Über ein “Hola” oder ein “Gracias” freut sich aber bestimmt jeder.
  • Gerne würde ich nochmal auf diese Insel fliegen! vielleicht in ein paar Jahren. Dann aber auf jeden Fall in den Westen, da dieser für uns noch ganz unbekannt ist.
  • Um ruhige Strände zu finden muss man viel Geduld und gutes Schuhwerk mitbringen.
  • Sonnencreme ist eines der wichtigsten Dinge zum Mitnehmen.
  • Sangria muss nicht nochmal sein.
  • Besonders in den Touristenorten aufpassen! Die Preise in den Speisekarten sind teilweise ohne Steuer angegeben.
  • Mit etwas Geduld findet man tolle Flecken und Orte auf der Insel.
  • Ein Mietwagen ist unbedingt zu empfehlen. Am Besten schon vor Abreise buchen. Wir hätten das Auto auch gerne noch einen Tag länger brauchen können.
  • Da ich noch nie richtig am Meer war, hat mich das Wasser dauerhaft fasziniert… so klar! Eine so tolle Farbe! Man konnte fast immer bis zum Grund sehen. Beim Tauchen besser Augen, Nase Mund und Ohren zu.
  • Bis auf das Meerwasser ist in Mallorca nichts zu salzig.
  • Man kann nicht genug Kleidung zum wechseln mitnehmen, wenn man ständig alles durchschwitzt.
  • Liegen am Strand kosten viel Geld (11 - 16 Euro zwei Liegen und ein Schirm pro Tag), rentiert sich also nur ab mehreren Stunden.
  • Man sollte keine Angst vor schnellen steilen Straßen haben.
  • Flip Flops sind für das Cap de Formentor nicht geeignet. Man sollte festes Schuhwerk tragen.
  • Man sollte sowieso gute Schuhe mitnehmen, wenn man viel sehen will.
  • Kein Geld am Bankautomat abheben. Wenn möglich genügend mitnehmen. Hat uns pro Abhebevorgang 10 Euro Gebühren gekostet.
  • Das Essen in den Restaurants war immer lecker und die Bedienungen waren immer freundlich.
  • Bei Nacht zu fliegen ist toll. Palme sieht bei Nacht beleuchtet einfach schön aus.
  • Ich würde jederzeit wieder hinfliegen!!!
  • Adios!
9
Jul

Tapas - Teil 8

Heute war schon der Tag der Abreise *heul*

Zum Glück sind wir erst gegen halb 7 Uhr Abends vom Hotel abgeholt worden, so dass wir noch fast einen ganzen Tag vor uns hatten. Diesen haben wir noch genutzt mit viel Relaxen am Meer, Eis und leckere Spare Ribs (bzw. Salat) zu essen und ich besonders um wenigstens ein Mal beim Minigolf zu gewinnen (jipiiee!)

Es war auf jeden Fall nochmal ein gelungener Nachmittag um Abschied von der schönen Insel zu nehmen. Dieser Abschied ist uns mal wieder wahnsinnig schwer gefallen… hätte gerne noch ein paar Tage dran gehängt…

Fazit folgt noch…

8
Jul

Tapas - Teil 7

An unserem Vorletzten Tag haben wir vormittags erstmal am Pool relaxt und die Hitze über uns ergehen lassen. Es waren beinahe tropische Temperaturen. Zum Glück wehte immer ein laues Lüftchen, was für ein bisschen Abkühlung sorgte.

Nachmittags hatten wir geplant, mit dem Starfish Glas-Bottom-Boat eine Erkundungstour nach Cala Figuera zu unternehmen. Die Tour dauerte drei Stunden und man konnte am Boden des Bootes Fische beobachten.

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7
Jul

Tapas - Teil 6

Letzter Tag mit dem Auto… dabei hatten wir uns schon richtig gut angefreundet mit dem Kleinen. Hat uns aber auch treue Dienste geleistet!

Nach dem Frühstück (ach ja, zum Frühstück: reichhaltiges Buffet mit allem was man morgens so braucht oder auch nicht. Sehr englisch ausgelegt. Jedenfalls gibt´is bei uns morgens keinen Bohneneintopf oder fettige Würstchen. Auch sehr süß… die Säfte konnte man nicht trinken, weil zu süß. Bleibt noch Wasser, Milch und Kakao. Aber insgesamt ganz ok)

Also, nach dem Frühstück sind wir aufgrund meiner gesunkenen körperlichen Leistungsfähigkeit (hab mir von der Klimaanlage im Auto einen ausgewachsenen Schnupfen geholt) erst einmal einen halben Tag an den Strand Cala Sa Nau. Diesen hatten wir schon einen Tag vorher auf einer kleinen Erkundungstour entdeckt. Dort haben wir Relaxt und viel gelesen und ich hab mit einen gepflegten Sonnenbrand rechtsseitig geholt (als ich eingeschlafen bin, war da noch Schatten!) Dieser hat sich zum Glück größtenteils in Bräune verwandelt.

Nachmittags haben wir dann den Süden Mallorcas erkundet. Dort ging´s zuerst wieder Bergauf zu dem Kloster Sant Salvador. Der Anfahrtsweg hat wieder eine Menge Spaß gemacht

Größere Kartenansicht

Gut war, dass entsprechende Schilder am Gipfel und Fuß des Berges mit bestimmten Uhrzeiten verhindern, dass sich zwei Busse auf dieser Strecke entgegenkommen. Dann wird es nämlich zu eng…

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6
Jul

Tapas - Teil 5

Ein weiterer Tag mit unserem Mietwagen beginnt. Wir können nur Positives über das Auto berichten.

Heute war die große Tour zum Cap de Formentor (der nördlichste Punkt Mallorcas mit einer grandiosen Aussicht und einem spaßigen Anfahrtsweg) geplant.

Wir sind also so gen Norden gereist und wollten halten wo es uns gefällt. Gefallen hat uns die kleine Stadt Capdepera ganz gut, weil uns schon von weitem ein Berg mit einer beeindruckenden Burg begrüßt hatte. Den Weg dort hinauf galt es zu Fuß zurück zu lagen. Der Ausblick hat die Mühe gelohnt.

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5
Jul

Tapas - Teil 4

Am nächsten Tag hatten wir zum ersten Mal unseren Mietwagen. Diesen hatten wir schon hier über das Reisebüro gebucht. Das Ganze begann ziemlich abenteuerlich. Zu unserem Hotel kam jemand von der Mietwagenfirma mit einem Auto und meinte, wir sollen einsteigen. Wir dachen halt, er will uns vielleicht etwas zu dem Auto erklären. Dann fuhr er los und wir dachten halt, er will uns zeigen, dass das Auto auch fährt und die Bremsen funktionieren usw. Er fuhr und fuhr und fuhr und wir dachten, da finden wir nie mehr zurück. Dann fuhr er immer weiter in den nächsten Ort (aufgrund der vielen Einbahnstraßen zieht sich dort eine Luftlinie von 500 Metern schonmal auf 2 Kilometer fahrt hinaus) und wir dachen, wir werden jetzt vielleicht entführt (Kommunikation mit dem Fahrer war schon möglich, aber wir wollten ja nicht wie Idioten dastehen). Plötzlich fanden wir uns in der Tiefgarage der Mietwagenfirma wieder und erhielten unser “richtiges” Auto. Einen kleinen ganz handlichen Polo. Jetzt hieß es, zurückfinden zum Hotel. Ohne Karte (Gott sei dank hat von uns beiden wenigstens der Phil eine anständige Orientierung). Nun, es hat geklappt! Jetzt konnte unsere Inselerkundung auf eigene Faust losgehen!

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4
Jul

Tapas - Teil 3

Am dritten Tag ging es mit dem Bus in aller Frühe nach Palma. Schon daheim im Reisebüro wurde uns empfohlen, nach Palma nicht umbedingt mit dem Auto zu fahren, was sich als sehr guter Tip herausgestellt hatte. Da dies der letzte Tag unseres Urlaubs ohne Mietwagen sein sollte, blieb uns fast nichts anderes übrig ;-). Dies Temperatur näherte sich langsam aber sicher der 30 Grad Marke, was mich zunächst sehr zufrieden stellte. Die Fahrt nach Palma dauerte ca. 1,5 Stunden. Busfahrer in Mallorca wird niemals mein Berufswunsch sein. Eine Einbahnstraße folgt der nächsten… aber dazu später vielleicht noch ein bisschen mehr…

Von Palma hatte ich relativ große Erwartungen. Warum genau weiß nicht nicht… vielleicht weil meine drei Reiseführer ein riesen Tamtam um diese Stadt machen oder weil man schon “so viel drüber gehört hat”… Keine Ahnung. Wir sind also mal losgelaufen und beinahe hätten wir das Rathaus übersehen:

Die interessanteste Sehenswürdigkeit in Palma ist wohl die Catedral La Seu, “der bedeutenste Sakralbau der Balearen”. Eine große Kirche eben. Sehr beeindruckt hat mich im Inneren vor allem die Fensterrose, “das größte gotische Kirchenfenster der Welt”. Sieht so hübsch aus, dass ich gleich ein paar mehr Bilder schießen musste:

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3
Jul

Tapas - Teil 2

Viel Schlaf gab es in diesem Urlaub zumindest Nachts nicht. Es ist wunderschön von dem Wellengeräusch des Meeres in den Schlaf gewogen und morgens sanft geweckt zu werden. Allerdings hatte unser Zimmer Ostseite und keine Klimaanlage. Das Zimmer glich schon morgens einer Sauna. Die Nähe zum Strand verursachte, dass sich zu dem sanften Wellengeräusch auch das Geräusch des Strand- und Poolreinigungsgerätes gesellte. Das war aber nicht weiter schlimm. Der Ausblick entschädigte für alles.

Der Tag war weiterhin ziemlich kühl. Ich war schon enttäuscht, weil ich mir gedacht hab, dass es doch nicht sein kann, dass wir nach Mallorca fliegen und dann ist es nicht wärmer als daheim. Wir haben also zunächst mal die Gegend um und in Cala Ferrera und Cala dòr erkundet. Süße kleine typische Ferienorte mit kleinen Läden an jeder Ecke in denen man sich mich Sonnenbrillen/Badehosen/Postkarten nur so eindecken kann. Trotz gefühlter 99 anprobierter Sonnenbrillen war leider mal wieder keine für mich dabei… Bin eben nicht Fliege Puck… oder einfach nur zu wählerisch…

Unsere Entdeckung des zweiten Tages war das hier:

Ein Mexikaner. Dort gibt es UNLIMITED SPARE RIBS und andere Leckereien.

Außerdem eine tolle Cocktail-Bar mit den dazugehörigen Papageien. Dort hab ich meine erste und auch einzige Sangria getrunken…. Muss ich nicht nochmal haben…

Den Großteil des Tages haben wir aber mit Lesen verbracht…

Wer hätte schon denken können, dass dies der letzte Tag dieses Urlaubs sein wird, an dem wir uns nicht ständig nach einer Abkühlung sehnen?!

2
Jul

Tapas - Teil 1

Hola!

Bin wieder im Lande… naja, eigentlich ja schon seit Montag Nacht aber ich musste mich erstmal wieder aklimatisieren…
Hab mit gedacht, dass es meinen Urlaubsbericht dieses mal nicht am Stück gibt, damit nicht jeder gleich so erschlagen wird, sondern in leicht verdaulichen Häppchen, auch genannt Tapas.

Los geht´s mit dem ersten Tag.

Abflugzeit in Nürnberg war um halb 12. Sehr angenehm. Dank einer super Reiseleitung sind wir gegen 15:30 Uhr ohne Probleme in unserem Hotel eingetroffen. Das Wetter war für mallorcanische Verhältnisse relativ kühl aber zum Eingewöhnen gar nicht schlecht. Die Busfahrt durchs Innenland erwies sich als nicht so interessant, dafür war die Gegend um unseren Ferienort (Ostseite der Insel) schon sehr viel schöner und grüner.

Hier zu sehen:

Blick vom Balkon bei Nacht auf das Meer und auf den Pool sowie einer unserer heißgeliebten Minigolfplätze.

Von diesem und vielen anderen Ausblicken, war ich sofort nach der Anreise, wie auch in den folgenden Tagen einfach nur begeistert. Von der Lage her hätten wir es garnicht besser erwischen können!

Nach vier Spielen im ganzen Urlaub auf verschiedenen Plätzen hab ich es doch geschafft, einmal knapp gegen Phil zu gewinnen.

Tag 1 war auch der erste und einzige Tag, an dem wir im Hotel unsere Halbpension in Anspruch genommen und zu Abend gegessen haben…. Ich sag nur “Rentnertauglich”. Von da an haben wir es irgendwie nie mehr geschafft, pünktlich zum Essen im Hotel zu sein oder uns nicht anderweitig den Bauch vollzuschlagen… ;-)

Als wir an dem Abend relativ müde von der Reise zu Bett gehen wollten, haben wir zum ersten mal das nicht gerade leise Animationsprogramm des Nachbarhotels genießen dürfen! Juheee! ;-)