Jul
5

Tapas – Teil 4

Am nächsten Tag hatten wir zum ersten Mal unseren Mietwagen. Diesen hatten wir schon hier über das Reisebüro gebucht. Das Ganze begann ziemlich abenteuerlich. Zu unserem Hotel kam jemand von der Mietwagenfirma mit einem Auto und meinte, wir sollen einsteigen. Wir dachen halt, er will uns vielleicht etwas zu dem Auto erklären. Dann fuhr er los und wir dachten halt, er will uns zeigen, dass das Auto auch fährt und die Bremsen funktionieren usw. Er fuhr und fuhr und fuhr und wir dachten, da finden wir nie mehr zurück. Dann fuhr er immer weiter in den nächsten Ort (aufgrund der vielen Einbahnstraßen zieht sich dort eine Luftlinie von 500 Metern schonmal auf 2 Kilometer fahrt hinaus) und wir dachen, wir werden jetzt vielleicht entführt (Kommunikation mit dem Fahrer war schon möglich, aber wir wollten ja nicht wie Idioten dastehen). Plötzlich fanden wir uns in der Tiefgarage der Mietwagenfirma wieder und erhielten unser “richtiges” Auto. Einen kleinen ganz handlichen Polo. Jetzt hieß es, zurückfinden zum Hotel. Ohne Karte (Gott sei dank hat von uns beiden wenigstens der Phil eine anständige Orientierung). Nun, es hat geklappt! Jetzt konnte unsere Inselerkundung auf eigene Faust losgehen!

Als erstes wollten wir zu den Cuevas del Drach. Leider durfte man dort nicht knipsen, so dass die Homepage herhalten muss. Es handelt sich um riesige Tropfsteinhöhlen. Wahnsinnig beeindruckend und angenehm kühl. am Ende der Führung bekam man von kleinen Boten aus, die auf einem kleinen Unterirdischen See vor sich hin tuckerten ein klassisches Konzert zum Besten gegeben. Sehr eindrucksvoll. Auch wenn der Eintritt mit über 10 euro pro Person nicht ganz billig ist, kann ich einen Besuch nur empfehlen.

Da wir auf dem Weg dort hin eine Straße zu früh abgebogen sind, sind wir im dem Wohngebiet von Porto Cristo gelandet. Ist aber garnicht schlimm, weil dort diese tollen Fotos entstehen konnten:

Danach haben wir uns auf die Suche nach einem schönen Strand begeben. Heiß genug war´s ja. Dieser Traum von “einer kleinen Bucht nur für uns zwei” wird wohl auf Mallorca nur im Winter in Erfüllung gehen. Viel los war überall. Letztendlich sind wir beim Cala Romantica hängen geblieben. den Namen hat er verdient. Nicht so zugebaut wie manch andere Buchten und tolle Möglichkeiten, die Gegend und die weiteren Buchten zu Fuß zu erkunden. Hier ein paar Eindrücke:

Hier zu Schwimmen war wirklich traumhaft schön (Hach, zurück will!!!)

Zum essen ging es Abends in das kleine Fischerdorf Portocolom. Dort haben wir wirklich lecker gegessen und dort hab ich auch meine Vorliebe für Tapas weiter ausgebaut. Auf dem Weg zum Leuchtturm ist uns dann noch dieser putzige Wachhund begegnet. Seine Aufmerksamkeit dauerte weniger als eine Minute bis er uns wieder den Rücken zugewandt und sich in den Schatten verzogen hat… Keinen einzigen Laut gab er von sich. Deswegen von mir ein Freundliches “WUFF”!

You can leave a commentor a trackback .


Comment this post

Please copy the string L2z157 to the field below: